3. Etappe: Lautertal - Zwingenberg

Tourinfos

Über diese Tour

Startort: Kuralpe, 64686 Lautertal-Staffel Schwierigkeit: sehr viel Dauer: 6.5 h Länge: 18.6 km Höhenmeterdifferenz: 560 m Maximale Höhe: 507 m Minimale Höhe: 120 m

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Allgemeine Information
 - Odenwald Tourismus GmbH

01/05 - Odenwald Tourismus GmbH - Felsenmeer Lautertal

 - Odenwald Tourismus GmbH

02/05 - Odenwald Tourismus GmbH - Staatspark Fürstenlager

 - Odenwald Tourismus GmbH

03/05 - Odenwald Tourismus GmbH - Schloss Auerbach

 - Odenwald Tourismus GmbH

04/05 - Odenwald Tourismus GmbH - Zwingenberg an der Bergstraße

 - Odenwald Tourismus GmbH

05/05 - Odenwald Tourismus GmbH - Felsenmeer Lautertal

Der Alemannenweg ist ein 144 km langer Qualitätwanderweg im nördlichen Vorderen Odenwald und an der Bergstraße. Die 3. Etappe führt von Lautertal bis Zwingenberg.

Besonders sehenswert:




  • Felsenmeer (mit Riesensäule und Altarstein)


  • Felsenmeer-Infozentrum (Abstecher notwendig)


  • Staatspark Fürstenlager


  • Auerbacher Schloss


  • Melibokus


  • Altstadt Zwingenberg


Alemannenweg: 3. Etappe Lautertal bis Zwingenberg (18,4 km)


Die dritte heutige Etappe führt zunächst durch lichten Mischwald nach Süden den Felsberg hinauf. Rechterhand passieren Sie den Ohlyturm und wandern an der römischen Riesenäule und dem Altarstein im Felsenmeer vorbei. Riesige, rundliche Granitblöcke liegen am Wegesrand. Der Alemannenweg führt Sie mitten durch das Naturschutzgebiet zum Naturdenkmal Teufelsstein. Am Ehrenmal des Odenwaldklubs biegen Sie rechts ab und durchstreifen den Teufelsberg. 


Vor der Schutzhütte „Selterswasserhäuschen“ gibt der Wald einen Blick auf die Landschaft des Lautertals frei. Hier macht die Route eine Linkskurve, um dann gleich im weiten Rechtsbogen über die Amalien- und die Ludwigshöhe zu führen. Im weiteren Verlauf des Abstiegs folgt ein Stück Waldrand. Die Eremitage, ein mit Rinden bestücktes und mittlerweile bemoostes Holzhaus, kündigt den Staatspark Fürstenlager an. Diese Einsiedelei diente einst dem Adel als Rastplatz bei Spaziergängen durch den Landschaftsgarten. Genießen Sie den weiteren Abstieg und lassen Sie sich von der Schönheit des Landschaftsparks verzaubern. Mit exotischen Gewächsen und einer Vielzahl von Hofgebäuden ist das Gartenkunst-Ensemble aus dem 18./19. Jahrhundert weitgehend erhalten. Hier verbrachte das großherzogliche Paar die Sommermonate und das gemeine Volk durfte auf Wiesen lagernd das herrschaftliche Treiben beobachten. 


In Auerbach, dem tiefsten Punkt Ihrer heutigen Etappe angekommen, sammeln Sie Ihre Kräfte für den Aufstieg. An der alten Dorfmühle biegen Sie in die Weidgasse ein, nehmen von dort die zweite Möglichkeit rechts (= Schloßstraße) und biegen gleich wieder rechts in die Martinstraße ein. Von dort gehen Sie vor bis zur Kreuzung, wo Sie der Alemannenweg aus Auerbach hinaus führt. Durch den Wald geht es jetzt heftig bergauf. Nach einer scharfen Links- und einer weiteren Rechtskehre trennen Sie nur noch 350 Meter vom 250 Meter höher gelegenen Auerbacher Schloss. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, die imposante Burganlage zu erkunden und den beeindruckenden Fernblick über den Odenwald und die Rheinebene zu genießen.


Nach dieser Verschnaufpause gilt es noch weitere 171 Höhenmeter zu erklimmen. Zunächst gemächlich, begleitet Sie der Alemannenweg durch den Wald nach Nordosten bis zur Not-Gottes-Kapelle. Der Weg behält noch zwei knappe Kilometer diese Richtung bei und biegt dann links nach Westen ab. Serpentinenförmig besteigen Sie nun den höchsten Berg der hessischen Bergstraße. Oben auf dem Melibokus angekommen, nehmen Sie die letzte Herausforderung und erklimmen den Aussichtsturm. Der außerordentliche Rundumblick, der sich Ihnen von dort oben bietet, würde Ihnen sonst entgehen. Anschließend ist der Abstieg durch den Wald ins 400 Meter tiefer gelegene Zwingenberg für nur noch ein Kinderspiel.


Der Alemannenweg verläuft oberhalb von Zwingenberg. Um in den Ort zu gelangen, folgen Sie dem Nibelungensteig (rotes N) links bergab in Richtung Zwingenberg.

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